"no go"

von » Manfred Maurenbrecher

» maurenbrecher.com


€ 15,00



REP037
Typ: CD
Erscheinungsjahr: 2013

Manfred Maurenbrechers Lieder bringen seit über drei Jahrzehnten nicht nur Weggefährten wie Konstantin Wecker oder Reinhard Mey zum Schwärmen, sondern immer auch junge Musiker wie derzeit die Band Klee. Bevor die Menschheit jedoch auf die Idee kommt, ihm ein Denkmal zu errichten, lenkt er uns mit einem neuen Album ab: „No Go.“ Auch hier sind seine Beobachtungen so geschickt formuliert, dass man sich nie ganz sicher sein kann, ob einem jemand an die Gurgel oder ans Herz geht. Auf „No Go“ behält die elektrisch verzerrte Gitarre meist die Oberhand, und man merkt oft gar nicht, dass ein Mann am Klavier im Mittelpunkt steht. Ein Bandalbum, das sich auch mit dem Tod beschäftigt, einem Thema, „das einem einfach in die Quere kommt“, wie der 62jährige „Gigant unter den deutschen Liedermachern“ (laut Jakob Hein) bemerkt.

No Go erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2/2013. Aus der Begründung von Jochen Arlt:

„Auf Manfred Maurenbrechers jüngstem Werk stimmt alles (nicht). „no go“ war als Rough Mix gedacht, wurde spontan indes zum fertigen Album erklärt. Primär dominiert die Band-Dynamik, das vertraute Alleinunterhalter-Duo Maurenbrecher & Klavier befindet sich nun in schöpferischem Einklang mit E-Gitarre, Geige, Orgel, Trompete, Chor. Der fabulierende Gesang von Maurenbrecher gleicht zunehmend einem verhinderten Raucherhusten, therapiert von leuchtenden musikalischen Arrangements. Bewährt faltenlos die Kompositionen und Texte zum Zeit- wie Alltagsgeschehen – etwa zum Tod. Nicht nur durch die deutsche Coverversion von „Dead Is Not The End“ nähert sich Maurenbrecher allmählich und ungewollt Bob Dylan.“

Im Gespräch mit Thorsten Hild gibt MM Auskunft über seine neue, sehr kompakte CD: „Ich will mich von all dem, was hier passiert, nicht verschlucken lassen.“

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