Brauseboys

» brauseboys.de


Am 20. März 2003 - mit Beginn des Irak-Krieges - zogen auch die Brauseboys in den Kampf. In den Kampf gegen Tiefschlaf, Agonie und Tristesse, die sich im alten Berliner Arbeiterbezirk Wedding breitzumachen drohte. Und wo die US-Truppen kläglich scheiterten, triumphierten die Brauseboys und gewannen die Herzen der Einheimischen im Sturm.

Woche für Woche glänzen die 6 Herren, bis an die Zähne bewaffnet mit Geschichten, Gedichten und hitverdächtigen Songs, mit Texten, die prägnant und präzise den Alltag sezieren und den medialen Mythos des „Neuen Berlin“ aufs trefflichste demaskieren.

Ihre rasanten Stories, die eine Mischung aus realen Erlebnissen und und fiktiven Elementen darstellen, sind pointenreiche Beobachtungen des Lebens in der Hauptstadt. Denn die selbsternannte Metropole entpuppt sich in ihren Hinterhöfen und heruntergekommenen Hauptstrassen oft genug als provinzieller Abgrund, der Oer-Erkenschwick wie New Vork erscheinen lässt.

Die Brauseboys finden in den Widrigkeiten und Härten des Alltags die skurril-heiteren Aspekte. Denn wer nicht mehr lachen kann, hat eh schon verloren. Aber bei aller Ironie sind sich die Geschichten und Lieder immer der ernsten Seiten des Lebens bewusst und nicht selten weht ein Hauch von Melancholie durch die Kurzerzählungen.

Veröffentlichungen


» Pressematerial